Inhaltsverzeichnis
- Kann pflanzliche Hundeernährung bedarfsdeckend sein?
- Können Hunde vegetarisch oder vegan ernährt werden?
- Was sagt die aktuelle Studienlage?
- Essentielle Aminosäuren und Taurin
- Blutwerte und Vitamine
- Aminosäuren und weitere Stoffwechselprodukte im Blut
- Mineralstoffe: Nicht jedes pflanzliche und fleischhaltige Alleinfuttermittel erfüllt alle Empfehlungen
- Verdaulichkeit von Protein, Fett und Trockensubstanz
- Darmflora und Darmstoffwechsel
- Vitamin D und Knochenmineralisierung
- Systematisches Review zur Verdaulichkeit pflanzlicher Futtermittel
- Worauf bei vegetarischer oder veganer Hundeernährung geachtet werden muss
- Was lässt sich aus den Studien bisher ableiten?
- Quellen und weiterführende Literatur
Kann pflanzliche Hundeernährung bedarfsdeckend sein?
Vegane und vegetarische Hundeernährung wird häufig emotional diskutiert. Für die einen ist sie völlig unnatürlich, für die anderen eine sinnvolle und nachhaltige Alternative. Dazwischen stehen viele Hundehalterinnen und Hundehalter, die sich ehrlich fragen: Kann ein Hund gesund vegetarisch oder vegan ernährt werden? Die kurze Antwort lautet: Ja, grundsätzlich ist das möglich. Entscheidend ist aber nicht, ob ein Futter vegan, vegetarisch oder fleischhaltig ist, sondern ob der Hund langfristig mit allen wichtigen Nährstoffen bedarfsdeckend versorgt wird.
Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Studienlage.
Können Hunde vegetarisch oder vegan ernährt werden?
Hunde sind keine obligaten Karnivoren wie Katzen. Im Laufe ihrer Domestikation haben sie unter anderem Anpassungen entwickelt, durch die sie Stärke besser verwerten können als Wölfe. Das macht sie nicht zu Pflanzenfressern. Es zeigt aber, dass pflanzliche Zutaten grundsätzlich Bestandteil einer gut verträglichen und bedarfsdeckenden Hundeernährung sein können. Einige Nährstoffe müssen gezielt über geeignete Zutaten oder Ergänzungen bereitgestellt werden.
Bei einer vegetarischen Hundeernährung kommen zusätzlich tierische Produkte wie Ei oder Milchprodukte zum Einsatz. Dadurch kann die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen teilweise einfacher sein als bei einer rein veganen Ernährung.
Wichtig ist dabei vor allem eines: Auch eine fleischhaltige Ration kann unausgewogen sein. Umgekehrt lässt sich eine pflanzliche Ration so formulieren, dass sie die bekannten Nährstoffanforderungen erfüllt. Beurteilt werden muss deshalb immer das konkrete Futter und nicht allein die Ernährungsform.
Was sagt die aktuelle Studienlage?
In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Blutparameter, Aminosäuren, Vitamin D, Verdaulichkeit, Darmflora und verschiedene Stoffwechselprodukte untersucht.
Die Ergebnisse zeigen bisher, dass gesunde erwachsene Hunde mit einzelnen, gezielt formulierten pflanzlichen Futtermitteln über die jeweiligen Untersuchungszeiträume unauffällige klinische und ernährungsbezogene Parameter aufweisen können.
Essentielle Aminosäuren und Taurin
Cavanaugh et al. untersuchten 2021 ein kommerzielles pflanzliches Futter mit Erbsenprotein als Hauptproteinquelle. 34 Hunde wurden der pflanzlichen Gruppe zugeteilt, vier weitere Hunde bildeten eine nicht randomisierte Kontrollgruppe. Aminosäuren und Taurin wurden nach vier Wochen, weitere Blut- und Herzparameter nach zwölf Wochen untersucht.
Bei den Hunden der pflanzlichen Gruppe wurde innerhalb des Untersuchungszeitraums kein Mangel an essenziellen Aminosäuren oder Taurin festgestellt. Die meisten gemessenen essenziellen Aminosäuren lagen nach vier Wochen höher als zu Beginn; Methionin stieg nicht entsprechend an. Auch klinisch relevante Veränderungen der untersuchten Blut- und Herzparameter wurden nicht gefunden.
Damit liefert die Studie Hinweise darauf, dass das getestete Futter die gemessenen Aminosäure- und Taurinwerte kurzfristig aufrechterhalten konnte. Wegen der kurzen Dauer und der sehr kleinen, nicht randomisierten Kontrollgruppe lässt sich daraus keine allgemeine Aussage über die langfristige Versorgung ableiten.
Blutwerte und Vitamine
Linde et al. begleiteten im Jahr 2024 15 gesunde erwachsene Hunde über zwölf Monate. Vor Beginn der Untersuchung hatten die Hunde unterschiedliche fleischhaltige Futtermittel erhalten; während der Studie bekamen sie dasselbe kommerzielle pflanzliche Futter. Eine parallel geführte Kontrollgruppe gab es nicht.
Die Hunde blieben während des Untersuchungszeitraums klinisch gesund. Bei den körperlichen Untersuchungen, Blutwerten, Aminosäuren, ausgewählten Vitaminen und kardialen Biomarkern zeigte sich keine klinisch relevante Verschlechterung.
Zwölf Monate sind im Vergleich zu vielen anderen Fütterungsstudien ein langer Zeitraum. Mit nur 15 bereits zu Beginn gesunden Hunden, ohne parallele Kontrollgruppe und mit einem einzigen getesteten Futter bleibt die Übertragbarkeit dennoch begrenzt.
Aminosäuren und weitere Stoffwechselprodukte im Blut
Dodd et al. untersuchten in einer 2026 veröffentlichten Studie die Stoffwechselprofile von 61 gesunden erwachsenen Hunden. Die Hunde erhielten über drei Monate entweder ein bedarfsdeckendes pflanzliches oder ein fleischbasiertes Trockenfutter. Analysiert wurden unter anderem Aminosäuren, Stoffwechselprodukte des Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsels sowie Fettsäuren und Lipide im Blut.
Insgesamt zeigten sich nur wenige Stoffwechselveränderungen, die über die unterschiedliche Zusammensetzung der beiden Futtermittel hinausgingen. Der Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren blieb weitgehend unauffällig, und auch bei den Kohlenhydratmetaboliten wurden keine Unterschiede festgestellt. Unterschiede bei Fettsäuren und Lipiden entsprachen größtenteils den unterschiedlichen Fettsäureprofilen der beiden Rationen.
In der pflanzlich ernährten Gruppe sanken allerdings die Serumkonzentrationen der verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin und Valin, obwohl das pflanzliche Futter höhere Mengen dieser Aminosäuren enthielt. Welche physiologische oder gesundheitliche Bedeutung dieser Befund hat, ist bislang nicht geklärt.
Die Studie zeigt damit, dass eine bedarfsdeckend formulierte pflanzliche Ernährung über drei Monate nur wenige Unterschiede im untersuchten Stoffwechselprofil verursachte.
Mineralstoffe: Nicht jedes pflanzliche und fleischhaltige Alleinfuttermittel erfüllt alle Empfehlungen
Starzonek et al. untersuchten 2021 vier in Deutschland erhältliche vegane Alleinfuttermittel für Hunde und Katzen. Die Deklarationen entsprachen weitgehend den rechtlichen Vorgaben. Bei zwei Produkten wich jedoch die Fütterungsempfehlung des Herstellers deutlich von der rechnerisch ermittelten Futtermenge ab. Zudem wurden – je nach Produkt – einzelne Empfehlungen für Protein, Fett, Aminosäuren und Mineralstoffe nach FEDIAF oder NRC über- oder unterschritten.
Brociek et al. analysierten 2025 insgesamt 31 in Großbritannien erhältliche Trockenfuttermittel: sechs pflanzliche, 19 fleischhaltige und sechs proteinreduzierte tierärztliche Diäten. Keines der untersuchten Futtermittel erfüllte sämtliche geprüften FEDIAF-Empfehlungen. Nährstoffabweichungen traten in allen Futtergruppen auf. Pflanzliche Futtermittel wiesen zwar häufiger niedrige Jodgehalte und geringere Mengen einzelner B-Vitamine auf, gleichzeitig fanden sich jedoch auch bei fleischhaltigen und tierärztlichen Futtermitteln Abweichungen von den Empfehlungen. Die Ergebnisse sprechen daher dafür, Futtermittel unabhängig von ihrer Proteinquelle hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung zu bewerten.
Verdaulichkeit von Protein, Fett und Trockensubstanz
Liversidge et al. untersuchten 2023 die Verdaulichkeit eines experimentellen pflanzlichen und eines tierbasierten Trockenfutters. Die Untersuchung war Teil desselben randomisierten und doppelblinden zwölfwöchigen Fütterungsversuchs, aus dem auch die Veröffentlichungen zu Vitamin D, Darmflora sowie Stoffwechselprodukten im Kot und Blut hervorgingen.
Für die Verdaulichkeitsberechnung konnten die Daten von 29 der insgesamt 61 Hunde ausgewertet werden. Das pflanzliche Futter war hinsichtlich der Verdaulichkeit von Rohprotein, Rohfett und Trockensubstanz mit dem tierbasierten Futter vergleichbar. Die Ergebnisse zeigen damit, dass eine passend formulierte und verarbeitete rein pflanzliche Trockenfutterrezeptur von Hunden ebenso gut verdaut werden kann wie ein Futter mit tierischen Bestandteilen.
Untersucht wurde allerdings nur die scheinbare Gesamtverdaulichkeit der beiden konkreten Rezepturen. Die Ergebnisse lassen sich daher weder auf jedes pflanzliche Futter noch auf die Verfügbarkeit einzelner Aminosäuren oder anderer Nährstoffe übertragen.
Darmflora und Darmstoffwechsel
Liversidge et al. untersuchten 2024 in einer randomisierten, doppelblinden Studie die Darmflora von 61 gesunden erwachsenen Hunden, die zwölf Wochen lang entweder ein experimentelles pflanzliches oder ein tierbasiertes Futter erhielten. Die pflanzliche Ernährung führte insgesamt nur zu geringen Veränderungen der Darmflora. Die Anzahl der nachgewiesenen Bakterienarten und die gesamte mikrobielle Vielfalt unterschieden sich nicht wesentlich zwischen den Gruppen, einzelne Bakteriengruppen kamen jedoch in unterschiedlichen Anteilen vor.
Eine weitere Auswertung der Kotproben zeigte 2025, dass sich auch der Darmstoffwechsel zwischen den Gruppen unterschied. Hunde, die das pflanzliche Futter erhielten, wiesen unter anderem höhere Konzentrationen von Essig- und Propionsäure auf. Diese kurzkettigen Fettsäuren entstehen bei der bakteriellen Fermentation von Ballaststoffen und zeigen, dass die Darmmikrobiota unterschiedlich auf die beiden Ernährungsformen reagierte. Ob diese Veränderungen langfristig gesundheitliche Vor- oder Nachteile haben, lässt sich anhand der bisherigen Daten jedoch nicht beurteilen.
Vitamin D und Knochenmineralisierung
Dodd et al. untersuchten 2024 in einem randomisierten Fütterungsversuch 61 gesunde erwachsene Hunde. Die Hunde erhielten über drei Monate entweder ein experimentelles pflanzliches Futter oder ein tierbasiertes Vergleichsfutter. In der pflanzlichen Ration wurde Vitamin D ausschließlich in Form von Vitamin D₂ ergänzt.
Während sich die einzelnen Vitamin-D-Metaboliten erwartungsgemäß von Vitamin D₃ zu Vitamin D₂ verschoben, blieb die gesamte gemessene Vitamin-D-Konzentration erhalten. Auch Knochenmineraldichte und Knochenmineralgehalt veränderten sich während des Untersuchungszeitraums nicht nachteilig. Körpergewicht, Körperzusammensetzung und der allgemeine Gesundheitszustand der Hunde blieben ebenfalls stabil.
Die Studie zeigt damit, dass Vitamin D₂ in der konkret untersuchten bedarfsdeckenden pflanzlichen Ration über drei Monate geeignet war, die Vitamin-D-Versorgung und die untersuchten Parameter der Knochenmineralisierung bei gesunden erwachsenen Hunden aufrechtzuerhalten. Ob dies gleichermaßen für andere Rezepturen, längere Fütterungszeiträume, wachsende Hunde oder Hunde mit Erkrankungen gilt, wurde nicht untersucht.
Systematisches Review zur Verdaulichkeit pflanzlicher Futtermittel
Knight et al. veröffentlichten 2026 ein systematisches Review zur Verdaulichkeit veganer und vegetarischer Hunde- und Katzennahrung. Im Gegensatz zu einer einzelnen Fütterungsstudie wurden hierfür nicht selbst neue Hunde untersucht. Stattdessen werteten die Autoren systematisch 31 bereits veröffentlichte Studien aus, die sich mit der Verdaulichkeit pflanzlicher Futtermittel oder einzelner pflanzlicher Proteinquellen befassten.
Die Auswertung zeigte, dass gut formulierte pflanzliche Alleinfuttermittel insgesamt eine hohe Verdaulichkeit aufweisen. In den meisten Studien waren die Verdaulichkeit von Protein, Fett und Energie mit der konventioneller Futtermittel vergleichbar. Auch pflanzliche Proteinquellen wie Soja, Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Getreide sowie einige neuere Proteinquellen wurden von Hunden insgesamt gut verdaut.
Zwischen einzelnen Zutaten und Rezepturen zeigten sich zwar Unterschiede. Diese hingen jedoch vor allem von der jeweiligen Zusammensetzung und Verarbeitung der Futtermittel ab. Selbst in Studien, in denen einzelne pflanzliche Proteinquellen bei bestimmten Nährstoffen etwas geringere Verdaulichkeitswerte erreichten als tierische Vergleichsproteine, blieb die Gesamtverdaulichkeit hoch.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die bisherige Evidenz dafür spricht, dass gut formulierte pflanzliche Futtermittel insgesamt eine hohe Verdaulichkeit aufweisen und in ihrer Verdaulichkeit weitgehend mit fleischbasierten Futtermitteln vergleichbar sind.
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Worauf bei vegetarischer oder veganer Hundeernährung geachtet werden muss
Eine pflanzliche Ration muss alle benötigten Nährstoffe in ausreichender und nutzbarer Form liefern. Je nach Zutaten und Rezeptur verdienen insbesondere folgende Bereiche Aufmerksamkeit:
- Proteinversorgung
- essentielle Aminosäuren
- Calcium
- Jod
- Zink
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D
- Vitamin B12 (vor allem bei veganer Ernährung)
Bei selbst zusammengestellten Rationen reicht es nicht, Fleisch einfach durch Hülsenfrüchte, Tofu oder andere pflanzliche Lebensmittel zu ersetzen. Die gesamte Ration muss berechnet und passend ergänzt werden.
Ein als Alleinfuttermittel deklariertes kommerzielles Produkt ist meist leichter zu beurteilen als eine nicht berechnete Eigenration. Die Bezeichnung allein ersetzt trotzdem keinen Blick auf Herstellerangaben, Nährstoffgehalte und die tatsächlich gefütterte Menge.
Was lässt sich aus den Studien bisher ableiten?
Die bisherigen Studien zeigen, dass gesunde erwachsene Hunde mit einzelnen, passend formulierten pflanzlichen Alleinfuttermitteln über mehrere Monate und in einer Studie auch über zwölf Monate klinisch unauffällig bleiben können. Neben allgemeinen Gesundheitsparametern wurden inzwischen unter anderem Blutwerte, Herzfunktion, Knochenmineralisierung, Verdaulichkeit, Darmmikrobiom und Stoffwechselprofile untersucht. Insgesamt fanden die Studien überwiegend vergleichbare Ergebnisse zu den jeweiligen tierbasierten Vergleichsfuttern oder keine Hinweise auf gesundheitlich relevante Nachteile innerhalb der untersuchten Zeiträume.
Die Aussage, ein Hund könne grundsätzlich nicht pflanzlich ernährt werden, wird durch die bisherige Studienlage nicht gestützt. Ebenso wenig lässt sich daraus ableiten, dass eine pflanzliche Ernährung grundsätzlich gesünder ist als eine fleischbasierte. Entscheidend ist nicht die Herkunft der Zutaten, sondern ob ein Futtermittel den Nährstoffbedarf des einzelnen Hundes vollständig deckt und zu seinen individuellen Bedürfnissen passt.
Du möchtest wissen, ob eine vegetarische oder vegane Fütterung für deinen Hund geeignet ist oder ob seine aktuelle Ration bedarfsdeckend zusammengesetzt ist? In meiner Ernährungsberatung prüfe ich die gesamte Fütterung und entwickle bei Bedarf eine passende vegetarische oder vegane Ration.
Quellen und weiterführende Literatur
Axelsson, E., Ratnakumar, A., Arendt, M.-L., et al. (2013). The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet. Nature, 495(7441), 360–364. DOI: 10.1038/nature11837
Brociek, R. A., Li, D., Broughton, R. & Gardner, D. S. (2025). Nutritional analysis of commercially available, complete plant- and meat-based dry dog foods in the UK. PLOS ONE, 20(9), e0328506. DOI: 10.1371/journal.pone.0328506
Cavanaugh, S. M., Cavanaugh, R. P., Gilbert, G. E., et al. (2021). Short-term amino acid, clinicopathologic, and echocardiographic findings in healthy dogs fed a commercial plant-based diet. PLOS ONE, 16(10), e0258044. DOI: 10.1371/journal.pone.0258044
Dodd, S. A. S., Adolphe, J. L., Dewey, C., et al. (2024). Efficacy of vitamin D₂ in maintaining serum total vitamin D concentrations and bone mineralisation in adult dogs fed a plant-based (vegan) diet in a 3-month randomised trial. British Journal of Nutrition, 131(3), 391–405. DOI: 10.1017/S0007114523001952
Dodd, S. A. S., Adolphe, J. L., Shoveller, A. K., et al. (2026). Metabolic profiles show few differences in serum amino acid, one-carbon, and fatty acid compounds in dogs fed a plant-based (“vegan”) or meat-based diet. Frontiers in Veterinary Science, 12, 1706965. DOI: 10.3389/fvets.2025.1706965
Knight, A., et al. (2026). The Digestibility of Vegan and Vegetarian Diets for Dogs and Cats. Animals, 16(10), 1454. DOI: 10.3390/ani16101454
Linde, A., Lahiff, M., Krantz, A., et al. (2024). Domestic dogs maintain clinical, nutritional, and hematological health outcomes when fed a commercial plant-based diet for a year. PLOS ONE, 19(4), e0298942. DOI: 10.1371/journal.pone.0298942
Liversidge, B. D., Dodd, S. A. S., Adolphe, J. L., et al. (2023). Extruded diet macronutrient digestibility: Plant-based (vegan) vs. animal-based diets in client-owned healthy adult dogs and the impact of guardian compliance during in-home trials. Frontiers in Animal Science, 4, 1288165. DOI: 10.3389/fanim.2023.1288165
Liversidge, B. D., Gomez, D. E., Dodd, S. A. S., et al. (2024). Comparison of the fecal microbiota of adult healthy dogs fed a plant-based (vegan) or an animal-based diet. Frontiers in Microbiology, 15, 1367493. DOI: 10.3389/fmicb.2024.1367493
Starzonek, J., von Lindeiner, L. & Vervuert, I. (2021). Beurteilung in Deutschland erhältlicher veganer Alleinfuttermittel für Hunde und Katzen. Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere/Heimtiere, 49(4), 262–271. DOI: 10.1055/a-1552-2220


